Heikes persönliche Reise durch Südafrika – Garden Route
Garden Route, Kapregion & Addo – als Reiseskizze mit echten Stationen
Wenn du eine Südafrika-Reise planst — oder schon einmal dort warst und neue Ideen suchst — findest du hier keine To-do-Liste, sondern eine erprobte Reiseroute mit Rhythmus.
Keine Hetzerei. Kein Abhaken.
Sondern eine Strecke mit Tiefe — über zehn Stationen entlang der Garden Route Südafrika und Kapregion bis in den Addo Nationalpark und wieder zurück.
Im Artikel findest du nicht nur die Route, sondern auch konkrete Übernachtungstipps, Etappenrhythmen und Orte, die wir jederzeit wieder wählen würden — darunter ein ganz besonderer Rückzugsort im Wald, der zu den eindrücklichsten Momenten der Reise gehört.
Nicht zum exakten Nachreisen.
Aber als realistische Reiseskizze, wie man Strecke, Erlebnis und Ruhe gut verbinden kann.
Ich habe mich bewusst für zwei Tage pro Ort entschieden — Ankommen statt Sammeln.
Auf dieser Reise hat mich ein bewusst zusammengestelltes Schmuck-Reiseset begleitet – wenige Teile, die sich immer wieder neu kombinieren ließen. Gerade in Südafrika war das überraschend prägend: weniger sichtbar, aber nicht „ohne“, zehn Lieblingsstücke, jeweils in Gold und Silber. Ich habe gemerkt, wie viel Wirkung darin steckt, weniger mitzunehmen und clever zu kombinieren.
Wie ich mein Schmuck-Reiseset aufgebaut habe und welche Stücke sich dafür eignen, habe ich hier ausführlich beschrieben:
Schmuck auf Reisen: Weniger mitnehmen, clever kombinieren
Kapstadt – Ankommen zwischen Stadt und Meer
4 Tage zum Start
Kapstadt ist laut und leise zugleich. Weit und vertraut und irritierend.
Am Anfang habe ich mit Südafrika tatsächlich gestruggelt. Die soziale Schere, die Townships vor der Stadt, die sichtbare Armut — das hat mich sehr bewegt und auch traurig gemacht. Ich habe mich gefragt, ob es richtig ist, hier zu reisen. Ob Tourismus Abstand vergrößert oder Chancen schafft. Ein späteres Gespräch mit einem Wirtschaftsprofessor auf der Reise hat mir geholfen: Bewusster Tourismus ist ein wichtiger Wirtschaftsfaktor und ermöglicht sozialen Aufstieg — wenn man nicht nur konsumiert, sondern Menschen sieht, würdigt, respektvoll begegnet.
Was ebenfalls ungewohnt war, ist das Sicherheitsthema. Abends nicht einfach loslaufen, kein spontanes Bummeln, kein Eis um die Ecke holen. Wir waren meist zur Dunkelheit zurück. Das fühlt sich fremd an — gerade wenn Wandern und Unterwegssein sonst zum Erholen gehört.
Umso wichtiger wurde Bewegung für uns.
Der Aufstieg auf den Lion’s Head bei Sonnenaufgang war rückblickend unser stärkster Moment der ganzen Reise — Top 1. Dieses frühe Losgehen, das Licht, der Blick über Kapstadt — das war überwältigend. Am Ende der Reise dann noch der Tafelberg — ein würdiger Abschluss.
Wir haben in einem Airbnb gewohnt – urban, entspannt, perfekt zum Ankommen.
Die Tage waren ein Wechsel aus Stadt, Küste, Licht.
Abends habe ich fast immer die Verbundenheitskette getragen – sie passt zu Kapstadt, weil sie ruhig ist, aber Präsenz hat. Dazu oft die Klappcreolen, unkompliziert, jeden Tag tragbar.
Genau solche Stücke liebe ich auf Reisen – leicht, kombinierbar, ohne Nachdenken tragbar.
Kapstadt war unser Einstieg. Und unser späteres Zurückkommen.
Restaurant-Tipps: La Colombe und SeaBreeze sind jetzt unsere Lieblingsrestaurants in Kapstadt – und gehören zu den kulinarischen Highlights der ganzen Reise. Letzteres eines der wenigen, in denen wir zweimal waren. Schau auf Instagram vorbei, da gibt es ein Reel dazu.
Simon’s Town – Pinguine & das Kap
Boat House, Simon’s Town
Ein Ort, der entschleunigt, ohne es zu wollen.
Die Pinguine am Kap sind nicht spektakulär im klassischen Sinne – sie sind einfach da. Und genau das macht sie so berührend.
Hier habe ich viel Silber getragen. Die Y-Kette „Lacht“, leicht, offen.
Der Verbundenheitsring war ständig an meiner Hand – er fühlt sich an wie ein Begleiter, nicht wie Schmuck.
Hermanus – Meerblick & Weite
Auberge Burgundy
Hermanus ist ein Ort zum Durchatmen.
Wir haben im Auberge Burgundy übernachtet – direkt am Wasser, elegant, ruhig. Eigentlich der Walort: Saison ist von Juni-November.
Morgens Kaffee, Blick aufs Meer, wenig Worte. Macht die Klippenwanderung und fahrt mit einem Uber zurück. Und buche dir abends eine Gesichtsbehandlung in der Auberge. Es war so besonders. Die Rockpools hier auch unbedingt ausprobieren.
Ich habe hier oft die mitteldicke Creole getragen – sie braucht keine Erklärung, sie steht einfach für sich.
Swellendam – ein kurzer Halt, der bleibt
Swellendam war kein großes Highlight auf dem Papier, wobei es entzückend aussieht.
Aber genau deshalb war es gut. Ein Ort, der verbindet, was davor war und was danach kommt.
Hier habe ich gemerkt, wie angenehm es ist, nur ein Set dabei zu haben. Kein Suchen, kein Überlegen.
Der klare feine Gliederring passt zu genau solchen Tagen.
Mossel Bay – Küste, Wind, Weite
Lookout Guesthouse
Das Lookout Guesthouse macht seinem Namen alle Ehre.
Hier fühlt sich die Garden Route das erste Mal richtig an. Hier startet sie.
Ich habe viel die Armbänder getragen – „Schön, dass es dich gibt“, den 2-fach Diamanten und ein Nylon.
Sie sind leise, aber präsent. Genau wie dieser Ort.
Gerade unterwegs zeigt sich, wie stark feine Armbänder wirken können – wenig Gewicht, aber viel Gefühl.
Knysna – Grün, Wasser, Ruhe
De View
Knysna ist weich. Grün. Rund und sehr besonders.
Ein Ort, an dem alles ein bisschen langsamer wird.
Hier war ich viel barfuß unterwegs, badend in der Salz-Süsswasser Bucht. Ruhig. Klar. Hier gibt es Seepferdchen.
Addo – Natur, die bleibt
Kuzuku Lodge
Der Addo Elephant Nationalpark ist kein Ort, den man vergisst.
Der Addo war unser zweites großes Highlight der Reise — und gleichzeitig mein Geburtstag. Die Big Five live zu erleben, war intensiv und berührend. Giraffen am Wasserloch. Mountain Zebras in freier Bewegung. Löwen beim Fressen. Elefanten, die nur eine Armlänge am Auto vorbeigingen. Diese Nähe, diese Ruhe, diese Wucht — das vergisst man nicht. Für uns war das ein echtes „zum ersten Mal im Leben“-Erlebnis.
Wir haben in der Kuzuku Lodge übernachtet – mitten in der Natur.
Hier habe ich kaum gewechselt.
Der Paris Ring war mein Favorit – ruhig, klar, stark.
Schmuck tritt hier zurück. Und genau deshalb ist er so spürbar.
Jeffreys Bay – Weite & Leichtigkeit
African Perfection
Surfer-Vibe, Weite, Delphine, Salz in der Luft.
African Perfection ist entspannt, offen, ehrlich. Wir hatten ein Beachhouse als Upgrade.
Top-Tipp zum Essen: The Walskipper war unser Lieblingsspot – wir waren gleich zweimal dort. Wenn man zweimal hingeht, sagt das eigentlich alles.
Wilderness – unser Highlight
Nima Lodge – Sun Cabin
Wilderness war anders.
Still. Abgelegen. Besonders.
Die Sun Cabin in der Nima Lodge liegt 15–20 Minuten im Wald.
Kein Lärm. Kein Empfang. Nur Natur. An der bekannten Wanderung zu den Wasserfällen.
Morgens ein Frühstückskorb vor der Tür.
Abends den Hot Tub mit Holz anheizen, Feuerkorb anzünden, nichts vor.
Dieser Hot Tub mitten im Wald war unglaublich romantisch und besonders. Wir saßen dort im warmen Wasser, um uns herum nur Dunkelheit und Natur, Sternenhimmel — und ich habe zu meinem Mann gesagt: „Wenn ich mal groß bin, möchte ich genau sowas im Garten haben.“ Das war einer dieser magischen Momente, die bleiben — und der Ort, an den wir sicher zurückkehren werden.
Hier habe ich kaum Schmuck getragen – aber wenn, dann bewusst:
die Verbundenheitskette und das 'Schön, dass es dich gibt' Armband mit to the moon and back Gravur. Mehr braucht es nicht, wenn alles stimmt.
Stellenbosch – Genuss & Abschluss
Life & Leisure
Wein, Licht, Gespräche.
Life & Leisure war der perfekte Übergang zurück in die Zivilisation. Die Lage ist perfekt und hier konnten wir sogar abends zu allen Weinbars zu Fuss laufen.
Stellenbosch ist für uns kein abgeschlossener Punkt, sondern ein Versprechen. Wir haben nur wenige Weingüter geschafft — und wissen jetzt schon, dass wir wiederkommen. Besonders beeindruckt haben uns Babylonstoren mit der Gartenführung und das Weingut von Ernie Els (Die Golfer werden ihn kennen ;)). Allein dafür lohnt sich ein eigener Reiseabschnitt. Auch die Westseite von Kapstadt steht noch auf unserer Liste.
Hier kam mein Reiseset noch einmal komplett zum Einsatz.
Alles passte. Alles durfte sein.
Zurück nach Kapstadt
2 Tage – Airbnb „The Urban Elephant“
Wir haben dort im 30. Stock in einem Eckzimmer gewohnt — mit zwei Himmelsrichtungen und dadurch zwei spektakulären Sonnenauf- und -untergängen. Der Blick ging auf Lion’s Head, Signal Hill, Stadion, Hafen und Waterfront. Das Gebäude ist neu, gut organisiert, wir haben uns dort sehr sicher und sehr willkommen gefühlt — das würden wir sofort wieder buchen.
Und ich habe gemerkt:
Zehn Schmuckstücke, einmal in Gold, einmal in Silber – mehr braucht es nicht.
Unser größter Reisetipp
Bleib länger. Wechsel weniger.
Zwei Tage pro Ort waren perfekt.
Und ein durchdachtes Reiseset macht mehr mit dir, als du denkst.
Nicht mehr einpacken – besser auswählen und clever kombinieren.
Schmuck, der begleitet – nicht dominiert.
Orte, die bleiben – weil man sie gespürt hat.



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